Viele Initiativen zur Weiterentwicklung von Datenarchitekturen in großen Organisationen entstehen aus regulatorischen Anforderungen heraus oder verfolgen klar definierte technische Zielbilder – sie geraten dennoch in der Umsetzung ins Stocken. Der Grund liegt oft darin, dass sie primär als technische Projekte betrachtet werden, obwohl ihr eigentlicher Kern in tiefgreifenden Veränderungen von Organisation, Kultur und Arbeitsweisen liegt.
Der Vortrag zeigt, weshalb der Aufbau eines nachhaltigen Datenmanagements deutlich über die Einführung von Tools und Prozessen hinausgeht. Im Mittelpunkt steht der häufig unterschätzte Change-Aspekt solcher Vorhaben, etwa bei der Umsetzung von BCBS 239 im Bankenumfeld: angefangen bei der Definition klarer Verantwortlichkeiten bis hin zum konstruktiven Umgang mit Widerständen.
Auf Basis praxisnaher Erfahrungen wird aufgezeigt, an welchen Punkten Datenprogramme typischerweise scheitern – und welche Faktoren entscheidend sind, um sie erfolgreich und dauerhaft zu etablieren. Die Teilnehmer erhalten konkrete Anregungen, wie sie den notwendigen Wandel aktiv steuern und ihre Initiativen zum Erfolg führen können.