Vielen erscheint die künstliche Intelligenz (KI) derzeit als Allheilmittel für die Erstellung und den Austausch von Informationen für ein selbstbestimmtes Leben. Es ist jedoch ein schmaler Grat zwischen Befähigung, Meinungsfreiheit und dem Schutz vulnerabler Gruppen - und einem respektvollen Miteinander!
Unter diesem Slogan arbeitet die Lebenshilfe seit mehr als 6 Jahrzehnten an einer inklusiven Gesellschaft. Sie gibt Menschen eine Stimme, die sich nicht (gut) artikulieren können. Sie weist auf die Bedarfe von Menschen mit Behinderung hin. Und bietet korrespondierend mit der gesellschaftlichen Entwicklung aktive Unterstützung an. Die derzeitige Digitalisierung der Lebenswelten ist Fluch und Segen zugleich.
Einerseits dürfen technische Systeme keine Beleidigungen verbreiten – andererseits muss ein KI-Assistent Menschen mit Sprecheinschränkungen und Sprachbehinderungen möglichst ungefiltert dabei unterstützen, sich selbstbestimmt und ungehindert zu äußern. Wie sollte dies aus ethischer Sicht technisch gelöst werden?