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Integration bedeutet relevanter Austausch von Daten, Nachrichten oder sonstigen Funktionen zwischen zwei oder mehr IT-basierten Systemen (bspw. Datenbanken, Applikationen o.ä.). Um den Austausch und damit entsprechende Aufwände der Integration so gering wie möglich zu halten, gab und gibt es immer wieder Bestrebungen, möglichst viele Daten in einer zentralen, einheitlichen und standardisierten Datenbank abzulegen und umfassende Applikationslösungen einzusetzen.

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Historisch gewachsene Architekturen zeichnen sich häufig durch einen Mix an verwendeten Technologien aus, deren Wartungsaufwand mit der Anzahl der beteiligten Systeme und der Anzahl der Anpassungen der jeweiligen Systeme ansteigt.

 

Von den Gesamtkosten eines IT-Projekts werden im Durchschnitt 35% für die Realisierung von Point-to-Point Schnittstellen ausgegeben (Quelle: Gartner).

 

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Integration & Datenbank-Technologie

Datenbank-Technologie entstand ursprünglich selbst als Mittel zur Integration und sollte das Problem eigentlich ausreichend lösen - die Unternehmens-Datenbank sollte sämtliche Daten des Unternehmens aufnehmen, sicher und konsistent speichern und allen Applikationen zur Verfügung stellen.

 

Aufgrund der Restriktionen von Mensch und Maschine, des zu umfassenden Umfangs und der daraus resultierenden langwierigen Umsetzung (u.a. durch die aufwändige Koordinierung der Anforderungen) blieb dieser Ansatz in den Kinderschuhen stecken. Durch die fehlende "große Datenbank-Lösung" entstanden in der Folge Abteilungs-, Fach u/o Spezial-Datenbanken, die die Notwendigkeit des Austausches von Daten und damit der Integration von Systemen notwendig werden ließen. Aufgrund der Notwendigkeit zur Verbesserung der Performance, Verfügbarkeit und Sicherheit entwickelten sich die Ablagesysteme zu verteilten Datenbanken weiter.

 

Der im Laufe der Zeit stetig wachsende Bedarf an IT-Unterstützung ließ auch die Anzahl an Datenbanken steigen. Durch die redundante Speicherung von Informationsobjekten in diversen Datenbanken kam neben der reinen Transportfunktionalität Themen der Datenqualität und des Master Data Managements (Vermeidung von Dubletten, Speicherung korrekter Datensätze u.ä.).

 

Im Ergebnis liegen die Daten eines Unternehmens typischerweise in verschiedenen Datenbanken, die nicht disjunkt verteilt und zumeist heterogen repräsentiert sind. Am Ende geht es immer um die Sicherung der Konsistenz der Daten - die Integration legt hierfür die Grundlage!

 

Ungeachtet der o.g. Wunschvorstellung, existierender Theorien zu zentraler und dezentraler Datenhaltung, dem Anteil an Globalisierung und Online-Business sowie der konkreten Unternehmensphilosophie steht heute praktisch jede Organisation der Herausforderung gegenüber, Integration mit der jeweiligen "Außenwelt" (diese fängt bereits bei einem zweiten IT-System im eigenen Hause an) zu betreiben.

 

Daten-Verteilung und -Integration für ein multi-nationales Bank Trading System

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