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Aus der Sicht einzelner Software-Systeme ist die Kommunikation mit anderen Software-Systemen meist durch Import/Export-Schnittstellen oder API’s (Applikation Programming Interfaces) unterstützt, die teilweise ein mehr oder weniger komfortables Nachrichten-Management bieten. Mit Hilfe dieser Voraussetzungen lassen sich diverse Punkt-zu-Punkt-Verbindungen relativ einfach individuell entwickeln.

Die wiederholte Anwendung dieser Vorgehensweise führt aber tendenziell zu einem schwer überschaubaren Kommunikationsnetz mit unterschiedlichen Technologien. Wartung, Weiterentwicklung und Administration werden sehr erschwert und dadurch kostenintensiv.

Eine grundlegende Voraussetzung, mit der diese Nachteile vermieden werden, ist eine Bus-orientierte Architektur, die die Anzahl der Kommunikationsverbindungen verringert und die Technologie vereinheitlicht.

Das wird am besten mit einer produktbasierten Lösung erreicht, die häufig schon bei einer einzelnen Punkt-zu-Punkt-Verbindung zu einer Reduzierung des Entwicklungsaufwands führt. So wie die Verwaltung von Daten mit Hilfe der Datenbank-Technologie und entsprechenden Produkten fundamental verbessert wurde, ermöglichen Software-Produkte zur Verwaltung aller Integrationsaufgaben - wie bspw.

·      Prozess-orientierte oder Ereignis-abhängige Datenflüsse

·      Datensynchronisation (en)

ein stark verbessertes Technologieniveau, das wesentliche Einsparungen erlaubt. Das Beherrschen der Integrationsbeziehungen zwischen Software-Systemen schließt auch die Überwachung und Steuerung von Maschinen und Anlagen ein.

Die Vielfalt der Anschlussbedingungen (Datenbanken, Internetformate, Applikationen u.ä.) wird mit konfigurierbaren Adaptern erreicht. Die Hersteller der Integrationsprodukte müssen dabei der Entwicklung neuer Technologien in den Anwendungssystemen mit der Entwicklung neuer Adapter entsprechen. Auf diesem Wege wird auch die Anwendung allgemeiner und branchenspezifischer Datenaustausch-Standards (bspw. HL7 im Medizinbereich) unterstützt.

Zeitgesteuerte Funktionen und real time-Datenaustausch, vereinheitlichte und erweiterbare Mappingfunktionalität, gesicherte Datenübertragung sowie Hochverfügbarkeit sind wichtige Merkmale, die ein Integrationsprodukt bieten soll. Die Protokollierung aller Aktivitäten ist eine wichtige Voraussetzung für die Analyse von Geschäftsprozessen. Gute Integrationsprodukte sind zudem auch für die Einbettung in spezielle Software-Systeme geeignet.