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Integration bedeutet relevanter Austausch von Daten, Nachrichten oder sonstigen Funktionen zwischen zwei oder mehr IT-basierten Systemen (bspw. Datenbanken, Applikationen o.ä.). Um den Austausch und damit entsprechende Aufwände der Integration so gering wie möglich zu halten, gab und gibt es immer wieder Bestrebungen, möglichst viele Daten in einer zentralen, einheitlichen und standardisierten Datenbank abzulegen und umfassende Applikationslösungen einzusetzen.

 

Datenbank-Technologie entstand ursprünglich selbst als Mittel zur Integration und sollte das Problem eigentlich ausreichend lösen - die Unternehmens-Datenbank sollte sämtliche Daten des Unternehmens aufnehmen, sicher und konsistent speichern und allen Applikationen zur Verfügung stellen.

 

Ungeachtet der o.g. Wunschvorstellung, existierender Theorien zu zentraler und dezentraler Datenhaltung, dem Anteil an Globalisierung und Online-Business sowie der konkreten Unternehmensphilosophie steht heute praktisch jede Organisation der Herausforderung gegenüber, Integration mit der jeweiligen "Außenwelt" (diese fängt bereits bei einem zweiten IT-System im eigenen Hause an) zu betreiben.

 

Historisch gewachsene Architekturen zeichnen sich häufig durch einen Mix an verwendeten Technologien aus, deren Wartungsaufwand mit der Anzahl der beteiligten Systeme und der Anzahl der Anpassungen der jeweiligen Systeme ansteigt.

Von den Gesamtkosten eines IT-Projekts werden im Durchschnitt 35% für die Realisierung von Point-to-Point Schnittstellen ausgegeben (Quelle: Gartner).